Unvergessen

“Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben.
Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch, wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an. Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug. Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich sind: fehlerhafte, unvollkommene Menschen.
Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben. Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte. Er tut es einfach. Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.“

(Picasso)

Das sind die Mitbegründer der hundegestützten Arbeit. Jeder Einzelne hat ein Stück zu der Entwicklung der Arbeit beigetragen. Sie sind mit der Entstehung der jetzigen Arbeit fest verbunden.

Blacky : Unser erster Familienhund, ein Mischling, der uns 14 Jahre begleitet hat und davon 13 Jahre mit unseren Kindern verbracht hat. Er war unser Trostspender, Spielkamerad und treuer Begleiter in allen Lebenslagen.

Ghandi: Zehn Jahre hat es nach Blacky gedauert bis wir unsere Trauer überwunden hatten und einem neuen Hund einen Platz in unserem Leben gegeben haben. Er war es auch, der die Leidenschaft für die Rasse der Golden Retriever in uns geweckt hat. Er begleitete mich auch zu den ersten Kindern und Jugendlichen in der stationären Hilfe und legte den Grundstein für die Arbeit  mit Hunden in der sozialen Arbeit. Ghandi mussten wir im stolzen Alter von 13 Jahren gehen lassen.

Indira: Gerne wollten wir eine Gefährtin für Ghandi um ihm eine artgerechtes Leben zu ermöglichen. Deshalb nahmen wir Indira in unser Rudel auf. Sie hatte einen schwierigen Start ins Leben und hat kein Grundvertrauen zu Menschen aufbauen können. Das machte ihr das Zusammenleben anfangs sehr schwer. Schließlich fasste sie aber Vertrauen und schloss sich ganz unserem Sohn Tobias an. Leider ist sie nur 9 Jahre alt geworden.

Raik: Raik war ein Seelenhund, der mit mir durch dick und dünn gegangen ist. Er arbeitete mit mir in den ambulanten Hilfen, gab mir selbst in einer schweren Zeit der Trauerbewältigung, Motivation und Freude. Leider wurde er nur 9 Jahre alt und erlag einer schweren Tumorerkrankung. Ich werde ihn nie vergessen.

 

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